#141 - Interview mit Nicolao von Hadean
Shownotes
Nicolaos Cover von Road Salt von Pain Of Salvation: YouTube
In dieser Playlist findet ihr alle im Podcast genannten Songs:
Habt ihr Anregungen oder Themenvorschläge für mich? Dann sendet diese gern per Mail an: metalmarcus@gmx.de
Transkript anzeigen
00:00:24:
00:00:27: Herzlich willkommen, liebe Metalheads zu einer neuen Folge von Metal Markus Metal Podcast.
00:00:33: Wir haben in der Vergangenheit ja schon öfter mal Bands am Start gehabt die wahrscheinlich sehr viele von euch kennen.
00:00:38: heute behaupt ich mal habe ich eine Band Im Interview, die nicht unbedingt viele kennen.
00:00:43: Die aber meiner bescheidenen Meinung nach sehr viel mehr Leute kennen sollten und dafür begrüße ich deren Gitaristen.
00:00:50: Hallo Nicolao!
00:00:52: Ja hallo schön dass ich hier sein kann
00:00:54: ja sehr gerne und direkt zu Beginn.
00:00:57: erzähle uns doch mal was zu deinem Namen denn der klingt für deutsche Ohren erstmal ein bisschen ungewöhnlich.
00:01:03: Und wo kommst du dann auch her?
00:01:06: Wie bist Du am Ende da gelandet wo du jetzt bist?
00:01:10: Das ist eine Frage, da kann man sehr viel darüber erzählen.
00:01:14: Also Nicolardo Santos mein voller Name.
00:01:16: ich bin Gebürtiger Brasilianer.
00:01:19: Ich bin sehr früh nach Deutschland gekommen mit ein paar Monaten und habe immer noch eine starke Verbindung zu meiner Heimat in einem Jahr dort und Familie besuchen ja und wie ich hier hin gekommen bin.
00:01:35: also ich bin so diesem Podcast jetzt über Umwege gekommen, indem ich einfach in der Metal-Szene gerne unterwegs bin und verschiedene Podcasts mir anhöre um halt up to date zu sein was große und kleine Bands angeht.
00:01:50: Und deine Band ist ja nicht richtig?
00:01:52: Ist es ja nicht deine Band alleine oder?
00:01:55: Nein das sind nicht meine Band alleine!
00:01:58: Ich bin vielleicht so ein bisschen die treibende Kraft denn die Band ist halt aus meiner ersten Band hervorgegangen.
00:02:08: In dem Sinne bin ich halt mit am längsten dabei.
00:02:12: Aber es ist auf jeden Fall keinem Band, wo einer alles entscheidet, vor allem nicht im kreativen Prozess versuche ich sehr gerne immer alle mit einzubeziehen, weil das letztendlich auch ein Band-Sound ausmacht.
00:02:25: Also bist du nicht der Rock'n'Roll von Hedion?
00:02:28: Nee, würde ich nicht sagen!
00:02:31: Ich denke wir sind jetzt in neuer Besetzung seit ein paar Jahren Und diese neue Besetzung hat sich halt auch so ein bisschen... Es hat sich herauskristallisiert, wer in welchem Bereich seine Stärken hat.
00:02:44: Wer zum Beispiel mehr im Marketing-Bereich unterwegs sein kann, wer sich um grafische Dinge kümmern kann.
00:02:52: Wer mehr die Kompositionen und die Texte und so weiter an die Hand nimmt.
00:02:56: Wir haben da glaube ich einen ganz ausgewogenes Verhältnis von Fähigkeiten.
00:03:00: Ganz zu Beginn steht eigentlich immer die Frage Euer Bandname, was genau bedeutet der eigentlich und wo kommt das in seinen Ursprüngen her?
00:03:10: Weil die Band gibt es ja, wenn ich das jetzt richtig gesehen habe schon seit mindestens fünfzehn Jahren.
00:03:15: Ja, die Bandgibt ist tatsächlich schon eine ganze Weile wie eben schon erwähnt.
00:03:20: die Band Hadean ist halt hervorgegangen aus meiner aller ersten Band als ich noch zur Schule gegangen bin.
00:03:26: Es war eine Melodic Metalband würde ich sagen schon sehr beeinflusst von allen maiden.
00:03:36: und als sich dann diese band quasi mehr oder weniger aufgelöst hat, haben wir uns teile der band halt irgendwie entschieden etwas neues zu starten etwas was ein bisschen härter und schneller sein sollte.
00:03:51: Und die erste band hatte den namens storm whisper das auch wer in diesem melodic power metalbereich ging.
00:03:57: und weil wir gesagt haben die neue marschrichtung ist ein bisschen harte nach etwas gesucht, was vielleicht auch ein bisschen mehr Substanz hat.
00:04:03: Und wir haben wochenlang Bandnamenlisten hin und her geschoben, wo die absurdesten Bandname-Vorschläge drauf gelandet sind.
00:04:14: Letztendlich sind wir bei dem Namen Haydn gelandete weil das bedeutet ist es kommt im Prinzip von dem Wort Hades dem grünen Gott der Unterwelt aber Es ist ein geologisches Erdzeitalter.
00:04:31: In der Geologie bezeichnet das Hadian quasi die Periode, der Erde wo sich die ersten Steine gebildet haben nachdem es halt einen Magmar Ball war für die längste Zeit.
00:04:42: und also es ist etwas sehr altes aber etwas was halt irgendwie auch mit uns zu tun hat weil ohne diese Phase wären wir auch letztendlich nicht hier.
00:04:53: Also eine sehr schöne Erklärung, wie ich finde.
00:04:55: Ich find's immer spannend
00:04:57: weil
00:04:57: so als Konsument würde ich mal sagen setzt man sich ja mit sowas ganz oft gar nicht auseinander und man liest einen Namen und denkt sich naja das wird schon irgendwas bedeuten und es ist ja oft verrückt was für Geschichten hinter Namensfindungen stehen.
00:05:11: also vielleicht kennst du die Geschichte von Kissing Dynamite die sich benannt haben?
00:05:16: Weil als sie nach einem Bändname gesucht haben hatte jemand diesen Song als Klingelton.
00:05:20: Das ist dann halt, ne?
00:05:24: Es ist manchmal wirklich überraschend.
00:05:27: Ich hatte letztens noch mal Fluchter Karibik geschaut und da ist ja am Ende der Satz Bring Me The Horizon.
00:05:34: Und das anscheinend auch die Inspiration für deren Bandnamen gewesen!
00:05:41: Gut dass es keine Band gibt, die ich bin dein Vater Luca heißt oder so.
00:05:45: Ja man weiß nicht vielleicht gibt es die.
00:05:47: Ansonsten ist das jetzt eine gute Idee für mein nächstes Projekt.
00:05:52: Okay, da möchte ich dann aber lobend erwähnt werden.
00:05:55: Lob und Anerkennung hätte ich dann gerne.
00:05:59: Ja... Kommen wir mal zu der spannenden Frage musikalisch!
00:06:04: Wie würdest du die Musik der Band jetzt klassifizieren?
00:06:08: Wenn man auf den Metal-Archivs guckt steht er so ganz stumpf einfach Heavy Metal.
00:06:13: Und ich glaube das ist ja erstmal Zumindest in meiner Wahrnehmung und ich bin jemand der gerne in Schubladen denkt, um Sachen halt irgendwie zuordnen zu können.
00:06:25: Und wenn ich Heavy Metal lese und euren Sound höre würde ich erst mal denken okay das finde ich nicht so zu einhundert Prozent treffend?
00:06:33: Ja da muss ich dir recht geben!
00:06:36: Ich find es tatsächlich schwierig Hadean im Moment zu kategorisieren.
00:06:43: auf unserem ersten Album Parasite Das ist jetzt ja auch schon eine Weile erst, es war ein Jahrzehnte entschieden.
00:06:48: Waren wir wohl in so einer Mischung aus US-Power Metal mit Thrash metal einschlagen?
00:06:55: Und zu einem ganz leichten progressiven Touch.
00:07:00: Es war aber auch eine Zeit, wo sich musikalisch bei vielen Bandmitgliedern und insbesondere bei mir getan hat am Musikgeschmack und an dem was wir in der Zeit gelernt haben.
00:07:12: Das war im Prinzip die Zeit, in der ich Musik studiert habe und Kunst übrigens auch.
00:07:17: D.h.,
00:07:17: da kamen sehr viele Einflüsse dazu, die dann auch das erste Album zum Konzeptalbum gemacht haben.
00:07:23: Also das war dann schon ein bisschen was vielleicht weiter im Prog-Bereich anzufinden ist anstatt im Thresh Metal oder im Power Metal.
00:07:34: Und eben durch dieses Studium, durch diese beiden Studienfächer ist dann halt der heutige Alien Sound mehr oder weniger entstanden, denn durch die Berührung mit der ganzen klassischen Musik hat sich das natürlich auch auf meine Kompositionen ausgewirkt.
00:07:49: Und jetzt stehen wir halt da mit einem Album was halt irgendwie Symphonic Einflüsse hat aber nicht in dem typischen Symphotic Metal Female Frontage sondern wir haben einen männlichen Sänger und wir haben zwar Supran Stimmen und Chor Gesänge auf dem Album aber halt nicht in diesem typischen Symphonic Style.
00:08:11: Wir haben immer noch die Prog-Elemente, die sind vielleicht sogar noch stärker geworden eventuell durch den Einfluss von Keyboard Sounds und experimentelleren Song Arrangements aber es sind immer noch Heavy Parts dabei.
00:08:24: also die Einordnung von Hating gestärkt sich halt auch für uns selber in der Band als sehr schwierig.
00:08:31: gerade als wir angefangen haben Homo zu machen wussten gar nicht genau was wir schreiben sollen
00:08:36: Kann ich voll empfinden.
00:08:37: Ich hab ihr auch Vorbereitung auf das Interview heute, also das aktuellste Album von euch Origins was jetzt ja bald seinen ersten Geburtstag feiert mir nochmal angehört und habe auch so gedacht okay wie wird ich es klassifizieren?
00:08:50: als erstes wäre mir tatsächlich so als ganz grober Oberbegriff Proc in den Sinn gekommen.
00:08:56: aber ich weiß was du meinst.
00:08:57: da sind natürlich auch Elemente drin die in gänzlich andere Richtung gehen und ich finde auch nicht dass jetzt alles so nach pure Metal immer klingt, gerade bei Prog ist man manchmal ja auch in so Klangwelten die so an siebziger Jahre progressive Rock erinnern.
00:09:13: Also ein paar Momente habe ich mich sogar fast an wirklich sehr alte Genesis Sachen erinnert gefühlt.
00:09:20: Kannst du das nachvollziehen?
00:09:21: oder denkst du grade Junge putzt dir mal die Ohren?
00:09:25: Das kann ich schon nahvollziehen.
00:09:28: Es ist allgemein würde ich sagen immer interessant was andere Leute in unsere Musik rein hören, welche Einflüsse die hören.
00:09:36: Da habe ich schon die willsten Vergleiche gelesen aber definitiv... Ich bin sehr, sehr großer Fan von siebziger Rock-Rock.
00:09:45: Von alten Genesis hab' ich aber nur ein Album schragen.
00:09:48: Ich bin eher aus dem Camp Pink Floyd, Gentle Giant, King Crimson Aber das ist auf jeden Fall auch eine Klangwelt und ne musikalische Sprache gefallen hat.
00:10:03: Und ich glaube, da bin ich auch in der Band nicht alleine.
00:10:07: Ja... Ich vermute mal dass der Begriff Prog aber auch eine Schublade ist die einen manchmal sehr einengt gerade wenn man halt Prog Metal den Stil von Dream Theater und den Nachfolgen Generationen denkt.
00:10:23: Die als Stil haben so zu klingen wie Dream Theater.
00:10:28: Und nicht im Wortsinn, wie das damals in den Sechzigern und Siebzigerjahren der Fall war ein Sinne des.
00:10:34: Wir machen progressive Musik wir schauen einfach was passiert um vermischten Einflüsse und dass ist eher eher den Ansatz, den wir glaube ich fahren.
00:10:42: und Ich glaub was uns auch abhebt von anderen Rock-Bands oder von anderen Bands die im Symphonic Metal Bereich vielleicht unterwegs sind ist der Einsatz von vielen Perkussiven Elementen Jambelli und Dun Duns.
00:10:58: Und diese ganzen afrikanischen Trommeln, die wir benutzt haben hört man ja auch nicht allzu häufig in diesem Bereich.
00:11:04: Die würde ich vollkommen zustimmen!
00:11:06: Du hast eben so schön gesagt, progressiv im eigentlichen Wortsinn... Wir schauen einfach mal wo es uns irgendwie hinträgt und wenn man sich jetzt das neue Album vor Augen führt mit sechs Songs und einer Spielzeit von achtundfünfzig Minuten sieht man das ja im Grunde auch auf den ersten Blick.
00:11:24: Und gerade auch ein Opener von elf Minuten.
00:11:27: Das sind ja schon Dinge, wo man mehr oder weniger sagt.
00:11:29: es ist mir völlig scheiß egal wie die ich sag mal junge Generationen Musik hört.
00:11:35: wir alle wissen ja nach dreißig Sekunden muss das knallen sonst kippe ich weg.
00:11:38: und nach drei Sekunden bei eurem Opener hat ihr noch nicht einmal die eigentliche Melodie oder der eigentliches Song wirklich angefangen.
00:11:48: Ist das etwas, was jetzt so ganz bewusst von dir entschieden worden ist?
00:11:52: Weil du auch dann halt Kunst und oder Musik gemeinsam studiert hast.
00:11:56: Und dass so als kunstwirklich Betrachtes... ...und wer sich die Zeit dafür nicht nimmt, das ist mir dann auch egal.
00:12:02: Also ist das genau der Anspruch dahinter?
00:12:05: In gewissen Sinne ja!
00:12:08: Wir haben auf jeden Fall uns bewusst für eine Musik entschieden,... ...die nicht ganz zugänglich ist im Sinne von Popmusik.
00:12:17: In dem Fall von dem Opener Ruins of Time haben wir uns aber deswegen für diesen Song entschieden, weil der viele Elemente vom Album quasi in sich vereint.
00:12:27: Wir haben die progressiven Parts, wir haben die akustischen Parts verschiedene Gesangstile unser Lied-Sänger frei ich singe drauf unser Bassist Andreas und Sopranistin.
00:12:40: wir haben Keyboard Sounds wir haben Cello Und das war halt auch eine Entscheidung mit so einem Song anzufangen um zu sagen dass es der Heldien-Sound.
00:12:50: Und ja, und zwar auch bewusst das Intro mit diesem leichten Schlagzeugbeckengeplänkel vielleicht ein bisschen sich zieht.
00:13:01: aber wir haben einfach gesagt so kommt man vielleicht auch in eine Atmosphäre rein um das Album vielleicht auch am Stück zu hören was halt viele Leute leider natürlich nicht mehr machen.
00:13:11: Aber da können wir dann vielleicht auch diese Leute nicht ansprechen.
00:13:15: dass es dann auch okay
00:13:17: Finde ich gut.
00:13:17: Also wenn man wirklich sagt, ich möchte Leute ansprechen die sich auch Zeit für Musik nehmen möchten ist das ja ein sehr löblicher Ansatz.
00:13:26: aber ich glaube dass es auch eine Art von Kunst mit der man leider ziemlich alleine dasteht.
00:13:31: heutzutage oder also zumindest selbst in der Metal Szene habe ich so die Wahrnehmung entwickeln sicher auch Dinge in die Richtung.
00:13:38: ah das muss schnell auf den Punkt kommen.
00:13:39: der Song darf nicht mehr zu lang sein oder man bewegt sich wirklich in den tiefsten Sphären des Undergrounds.
00:13:46: Würdest du euch da verorten?
00:13:48: Ich glaube, wir sind irgendwo dazwischen.
00:13:50: also ich bin schon ein Freund von Songs die einen Abenteuer darstellen, die eine Reise sind war ich schon immer.
00:13:58: Ich mag aber auch natürlich Songs die auf dem Punkt kommen In anderen Musikrichtungen vielleicht mehr als im Metal sogar.
00:14:07: Ich bin ein großer Freund von TripHop Musik, Portaset war immer einmal einer Lieblings-Bands.
00:14:14: Aber ich glaube dass wir auch da eine ganz gute Balance haben.
00:14:21: vielleicht sind wir mehr dann doch klar im künstlerischen Underground anzutreffen aber wir versuchen auch nicht bewusst halt einfach nicht zugänglich zu sein sondern ich schreibe das was ich selber gerne hören würde wo ich denke Das gefällt mir selber.
00:14:40: Manchmal denke ich gar nicht drüber nach, was passiert und dann sagen die anderen in der Band vielleicht können wir das vielleicht kürzen.
00:14:45: oder im Fall von der Songreinfolge können wir die Reihenfolge so machen?
00:14:50: Oder können wir sie so machen?
00:14:51: letztendlich habe ich mich da auch überzeugen lassen von der aktuellen Reihenfolge und eigentlich war Der Titelsong Origins für Die Mitte vom Album gedacht Und der Opener war für das Ende gedacht.
00:15:05: Aber meine Kollegen haben mich überzeugt und ja, dann haben wir diese aktuelle Reihenfolge letztendlich so auch als Gemeinschaft entschieden.
00:15:13: Das du ebenso schön gesagt.
00:15:14: manchmal fragen dich deine Ben-Kollegen ob sie nicht was kürzen können?
00:15:18: Jetzt habt ihr ein Song auf dem Album!
00:15:21: Das ist ja quasi so lang wie das ganze Rain in Blood Album von Slayer.
00:15:28: Fast neunundzwanzig Minuten okay, achtundzwantig ein halb... Das ist ja schon auf jeden Fall auch ein Statement.
00:15:36: Und wie schafft man sowas?
00:15:39: Wie komponiert man einen achtundzwanzigminütigen Song, also plant man so was.
00:15:44: oder hast du dich wirklich hingesetzt und hast dich komplett treiben lassen?
00:15:47: und am Ende hast Du gedacht oh das jetzt aber lang geworden.
00:15:51: Ich wollte tatsächlich einen langen Song schreiben.
00:15:53: Inspiriert wurde ich auch von natürlich von Bands wie Dream Theater oder Transatlantic The Flower Kings das sind so meine meine Prog-Bands, die natürlich auch immer diese langen Songs haben, Epics.
00:16:09: Aber auch von Vans wie Blind Guardian mit dem Song And Then There Was Silence heißt Earth, Dante's Inferno.
00:16:15: Das sind so die Dinge, mit denen ich halt als Teenager aufgewachsen bin und das war dann schon eine bewusste Entscheidung.
00:16:21: Als sich die Entscheidung getroffen hatte tatsächlich mit einem Orchester zu arbeiten oder für Orchester und Bands zu komponieren wäre es schwierig gewesen, meiner Meinung nach irgendwie einen drei Minuten Song zu komponieren.
00:16:37: Ich weiß nicht ob das geht habe ich das nicht vielleicht irgendwann mal versuche aber ein Orchester lädt auch einfach dazu ein ein bisschen in andere Klangwelten abzudriften und ich hab auch konzeptuell irgendwie wieder an fünf Akte gedacht wie das halt manchmal im klassischen Drama in der Literatur eingegliedert wird.
00:16:58: deswegen heißen bei uns auch diese Der Song ist halt in fünf Chapters aufgeteilt.
00:17:02: In der Plastik würde man vielleicht ein Movements dazu sagen oder Sätze, aber es war auf jeden Fall eine Entscheidung von Anfang an wie lange der Song jetzt letztendlich werden würde.
00:17:14: das habe ich am Anfang nicht vorher sehen können sondern da habe ich halt her geschaut was braucht der Song noch?
00:17:21: Oder was denke ich brauche der Song auch und hab dann dementsprechend versuchten Spannungsbogen den Spannungsbogen so logisch zu komponieren, dass es halt irgendwie nicht zu zäh in der Mitte vom Song ist.
00:17:37: Dass die Elemente ausgewogen sind von Orchester und Band.
00:17:41: Aber das war auf jeden Fall ein Prozess, der einfach sehr viel Arbeit war.
00:17:46: Es war einfach jeden Tag komponnieren.
00:17:48: Das war die Aufgabe, die ich mir gesetzt habe.
00:17:51: Und es war ja nicht so, daß ich gedacht hab Oh!
00:17:54: Ich habe gerade Schreibblockade, sondern ich habe jeden Tag ran gesessen und jeden Tag komponiert.
00:17:59: Und dann irgendwie entsteht dann so etwas.
00:18:02: Du hast ebenso schön gesagt, Arbeit mit Orchester!
00:18:06: Ich würde das jetzt so verstehen wollen dass man auf eurem Album auch Orchester wirklich hört?
00:18:13: Also ein echtes Orchester oder kein Orchester aus der Steckdose.
00:18:18: ist das korrekt so?
00:18:20: Das ist völlig korreks wie ich erwähnt habe.
00:18:22: Ich hab Musik studiert.
00:18:24: Ich habe erst in Siegen studiert und bin dann nach Kassel gegangen, hab da im Institut für Musik noch weiter studiert.
00:18:33: Und letztendlich auch dort die Komposition und die Aufnahme für das Album Origins angefangen.
00:18:40: Wenn man Musik studiert, hat man einfach sehr viele Orchestermusiker um sich herum weil in der Regel ist man halt der einzige Metalhead in so einem Fachbereich oder es waren sehr wenige Rocker.
00:18:52: In Kassel war es noch ein bisschen anders.
00:18:54: In Siegen war das definitiv ein sehr klassisch zentrierter Fachbereich, nicht nur von der Lehre her sondern auch von den Studierenden.
00:19:05: Wobei in meinem letzten Semester ist ein Dozent an die Uni Siegen gekommen Florian Heesch, meine ich hieß er, der seine Doktorarbeit über Death Metal Gesang geschrieben hat und das erste Seminar was er gegeben hat Gewalt im Heavy Metal oder irgendwie sowas.
00:19:26: In Kassel war es eher offen für Popmusik, da waren mehr Leute die auch aus dem Jazz kamen.
00:19:32: Aus Zuckerleute, die weiß ich nicht Scar und Punkrock gemacht haben.
00:19:37: Es waren glaube ich ein zwei richtige Metal-Leute dabei und interessanterweise auch ein paar, die dann klassische Instrumente auf dem Malbogen gespielt haben.
00:19:49: Wenn man sie so gesehen hätte, hätte man nicht vermutet dass die eigentlich auch in der Dirt Metal Band spielen.
00:19:57: Aber um deine Frage nochmal genau aufzugreifen wir haben tatsächlich Jahre damit verbracht Orchester Musiker aufzunehmen dadurch das ich die Connections mit meinen Kommilitponen hatte.
00:20:09: da bin ich halt von Kassel nach Siegen Nach Koblenz bin überall in Gefahren, wo ich noch Freunde hatte die Lust hatten auf dem Album zu spielen.
00:20:21: Und wir haben auch Coa-Aufnahmen gemacht an der Volkwang Hochschule in Essen.
00:20:29: Eine sehr gute Freundin von mir und von der Band, in der Zeit ihr Opernstudium in Essen gemacht hat.
00:20:38: Die hat sich dann einfach... bereit erklärt einen Chord zusammenzustellen und hat dann auch natürlich selber in dem Chor halt mitgesungen.
00:20:46: Und letztendlich haben wir bei dem Titelstück Origins, ich glaube über dreißig Gastmusiker dabei, ja genau diese ganzen Orchester Musiker die Choreleute und auch noch ein Percussionisten der eigentlich vielleicht dem eine oder anderen was sagt?
00:21:06: Die Band ist Ayahuasca, Kölner Death Metal Band der Janik, die Schlagzeuge von denen ist halt auch ein hervorragender Perkastionist und er hat seine ganzen Spielzeuge ausgeparkt.
00:21:15: Und die ganzen verrückten Trommeln halt auch noch dann dazu gespielt.
00:21:19: also es ist ein ziemlich großes Projekt gewesen mit unfassbar vielen Spuren.
00:21:27: Wir haben sehr lange für die Aufnahme gebraucht einfach dadurch dass das nicht immer zeitlich möglich war diese Leute zu bekommen Mit keinem Budget, wie das bei einer kleinen Band so üblich ist.
00:21:39: Kann man sich nicht einfach ein Orchester irgendwie hinstellen und sagen jetzt spielt mal meine Komposition sondern musste jedes Instrument nacheinander
00:21:45: aufnehmen.".
00:21:47: Und ein digitales Orchester wäre niemals eine Option gewesen weil von der Theorie komponieren könntest du es ja dann auch oder?
00:21:54: Und wahrscheinlich ja auch mit den Mitteln die man hat irgendwie digital einspielen.
00:21:58: Ja, wir haben tatsächlich die Demo-Version mit einem digitalen Orchester gemacht.
00:22:02: Das war Teil meiner Komposition vielleicht dazu ein zwei Sätze komponiert habe ich schon sehr lange Zeit im Programm Guitar Pro eigentlich ein Gitarrennotationsprogramm ist.
00:22:16: aber weil ich halt auch mit Noten arbeiten kann und ein Orchester nur mit noten arbeiten können hab ich natürlich alles aufgeschrieben was ich halt gelernt habe in meinem Musikstudium, die ganzen Musiktheorie.
00:22:30: Und dann das vermischt mit dem instinktiven Komponieren oder mit dem Komponnieren, was man fühlt oder was man so hört war das glaube ich eine ganz gute Kombination und deswegen hab' ich auch gesagt Ich möchte möglichst keine Samples benutzen Denn es soll halt auch irgendwie lebendlich klingen denn wir haben irgendwann im Proberaum gesessen und halt irgendwie alte Platten uns angehört.
00:22:55: Und irgendwie gemerkt, der Sound der Platte ist vielleicht nicht so bombastisch wie das was man heutzutage so kennt aber es hat irgendwie etwas ganz besonderes und letztendlich ist das immer die Performance.
00:23:08: wenn man sich alte Thresh Metal einem anhört oder Death Metal Sachen dann ist der Sound unglaublich brutal und durchproduziert wie heute, aber es ist einfach viel emotionaler weil jetzt einfach ehrlicher gespielt ist.
00:23:22: Und nicht alles zerschnippelt und quantisiert und autotuned ist.
00:23:28: Deswegen war uns auch wichtig dass wir halt sagen wenn wir schon klassische Musiker da haben dann benutzen wir die auch.
00:23:36: natürlich waren sie an den Noten gebunden.
00:23:39: Aber es gab auch ein zwei Solo Stellen wo ich gesagt habe hier das ist ungefähr das was ich mir vorstelle Du kannst gerne die Töne ändern, du kannst die Melodie komplett ändern.
00:23:50: Wenn dir was anderes einfällt hau raus.
00:23:52: genauso wie der Pianist meine sehr Basis Klaviernoten bekommen hat und weil ich nicht sehr gut Klavierspiele habe ich gesagt so das sind die Harmonien mach mal!
00:24:03: Und er hat dann auch seine Interpretation eingebracht.
00:24:08: und das ist halt auch ein Grund warum ich gedacht hab mit Samples Wäre das nicht möglich gewesen, dann wäre es halt wieder ich programmier die Samples.
00:24:18: Aber dann wär das wieder ich gewesen und das wollte ich halt nicht.
00:24:20: Ich bin ja schon auf dem Album drauf mit Gitarre und Gesang auch an einer Stelle Piano.
00:24:25: Und deswegen habe ich gedacht so besser wenn andere Leute unseren Sound bereichern ist viel schöner
00:24:33: kann ich verstehen.
00:24:36: Ja Ein kleines Abenteuer würde ich mal denken, wenn man eine grobe oder vielleicht auch schon eine konkrete Vorstellung hat.
00:24:42: Aber dann jemand an der Hand hat, der noch ein Stück weitergehen kann als man selbst.
00:24:46: was der aus etwas machen kann ist ja oftmals so dass man denkt Wahnsinn das ist zwar meine Idee aber es hat einen eigenen spirit in irgendeiner Form.
00:24:54: Es kann nicht durchaus nachempfinden dass man da solche ambitionen dann hat.
00:24:58: Bei allem was du bis jetzt so erzählt hast könnte man meinen Dass ihr ja eher dann so eine Art Studio-Bands seid, ist das so oder trete dir auch regelmäßig wirklich auf?
00:25:08: Und wenn wie funktioniert das denn?
00:25:11: da kann man ja vermutlich jetzt nicht ein Song wie Origins mal eben darbieten.
00:25:16: Also wir waren lange tatsächlich keine Band die viele Auftritte gespielt hat.
00:25:22: Wir haben im Jahr zwei Tausendzehn unser erstes Album rausgebracht und haben vorher in den Jahren und danach bis zum Jahr zweitausenddreizeen relativ viel gespielt in NRW unter Umgebung.
00:25:34: Und dann sind zwei Bandmitglieder ausgestiegen, unser Schlagzeuger der Timmy und der damalige Tarrist Daniels sind ausgestigen zur gleichen Zeit.
00:25:46: Weil das beides super essenzielle Bandmitlieder waren hat sich das irgendwie seltsam angefühlt neue Leute irgendwie in die Band reinzuholen.
00:25:59: Das hört sich vielleicht seltsame an aber es war ... im Falle vom Timmy.
00:26:04: Das war auch der Schlagzeuger von meiner ersten Band, das heißt... Der erste Drummit mit dem ich je angefangen habe wirklich ernsthaft Musik zu machen und Daniel war halt und ist wahrscheinlich immer noch einer meiner besten Kompositionspartner.
00:26:19: Wir haben immer noch ein Akustikprojekt zusammen was immer noch in der Schublade liegt oder irgendwann vielleicht auch noch das Licht der Welt entblickt.
00:26:25: aber es war sehr schwierig zu sagen Ich hole mir einen anderen Gitaristen in die Band weil ich weiß wie gut Daniel ... zu mir gepasst hat.
00:26:34: Aber letztendlich haben wir natürlich auch viel Zeit mit der Produktion verbracht, die ersten Recording Sessions waren im Jahr zwei Tausend Fünfzehn, da haben wir die Schlagzeugaufnahmen gemacht und das Leben ist halt letztes Jahr erschienen.
00:26:50: also weiß man halt wie lange so ein Projekt dauern kann wenn man alles wirklich alleine macht... Und deswegen haben wir auch erst mit der neue Besetzung, wir haben auch einen neuen Bassisten und neuen Schlagzeuger kurz vor Release bekommen.
00:27:08: Ja es ist auf jeden Fall schwierig gewesen vorher Konzerte zu spielen, auch durch die Entfernung Kassel-Kölln war für mich nicht immer möglich.
00:27:19: aber jetzt sind wir definitiv wieder dabei und haben halt auch an den Release Show letztes Jahr gespielt im Köln, im MDC im Spätsommer auch noch mal im MTC gespielt und nochmal ein anderes Konzert in der Nähe von Gießen.
00:27:35: Und haben jetzt auch für dieses Jahr schon die ersten vier Shows, glaube ich gebucht.
00:27:41: Fünf Shows glaub' ich und mehr ist noch in Planung.
00:27:46: Wie man Origins aufführt ist natürlich bisschen komplizierter.
00:27:50: aber so wie das halt auch Bands machen, die halt Orchester Tracks auf dem Album haben wir holen sie uns halt quasi einfach aus der Dose und Spielen halt dann zu den Orchester spuren.
00:28:02: Alle Instrumente, die wir selber auf die Bühne bringen können mit Ausnahme von Sopranen da hatten wir tatsächlich Unterstützung von einer Supronistin, die hier im Kölner Raum unterwegs ist.
00:28:17: Also das heißt ihr könnt auch in der Live-Situation die an einigen Stellen ja fast schon so sabotageartige Chöre reproduzieren wenn ihr auftretet?
00:28:26: Ja, also wir haben das unglaubliche Glück dass wir sehr viele Sänger in der Band haben.
00:28:31: Wir haben den Freio unseren Liedsänger für die kräftigen Stellen und Stimmen halt eher zuständig ist.
00:28:42: Dann haben wir meine Stimme die deutlich tiefer angesiedelt ist.
00:28:47: Wir haben unseren Bassisten den Andreas Der auch er im Bass-Varitorn Bereich unterwegs ist Und unser Gitarist Janik Ist eher tenor Bereich unterwegs.
00:28:56: Dadurch, dass wir da noch eine Sopranistin hatten, konnten wir sehr viele Harmonie-Parts auf die Bühne bringen wobei wir die großen klassischen Chorparts auch vom Band geholt haben weil das letztendlich ein vielstimmig geschriebener Satz für Opernsänger war und die haben wir dann halt mehrmals übereinander aufgenommen damit es möglichst groß klingt.
00:29:17: Das hätten wir mit unseren Stimmen nicht so reproduzieren können.
00:29:20: Letztendlich haben wir da gesagt Supranistinnen du singst deine Sopramparts Wie eine Solistin über die Chore-Parts drüber und manchmal hat dann unser Sänger der Freio auch noch seine Parts dazu gemacht.
00:29:32: Aber in anderen Songs haben wir durchaus viele Harmonieparts, die wir mit den Bandmitgliedern live umsetzen können.
00:29:42: Du hast jetzt ja vorhin wunderbar gesagt es dauert etwas länger wenn man alles selbst macht.
00:29:46: also zehn Jahre habe ich jetzt so im Kopf mal überschlagen hat's dann gedauert?
00:29:52: wie Schafft man das dabei am Ball zu bleiben bei einer so langen Produktion?
00:29:57: Das muss doch ihre Herausforderung sein.
00:30:00: Also da muss doch bestimmt innerhalb einer solchen Produktion ganz viel passieren, was irgendwie eine witzige Anekdote wert wäre wahrscheinlich nicht nur eine sondern ganz viele.
00:30:09: kannst du uns dazu irgendwas noch erzählen?
00:30:12: zu der Produktion allgemein?
00:30:13: also zehn Jahre ist ja ein ...Horizont für manche Leute, glaube ich.
00:30:18: Also von der Arbeit kennt man das ja.
00:30:19: Da fragen die Leute wo siehst du dich in fünf Jahren?
00:30:22: Und zehn Jahre ist dann eine Dimension, wo man sagt keine Ahnung hoffentlich in Rente so ungefähr
00:30:28: Ja, wow!
00:30:29: Das ist ne fantastische Frage.
00:30:32: Wo fängt man da an?
00:30:34: also Die Komposition war wahrscheinlich der kürzeste Prozess.
00:30:43: Ich habe leider nicht mehr genau auf dem Schirm, wie lange ich dran gesessen hab das Material zu komponieren und die Texte zu schreiben.
00:30:50: Letztendlich haben wir noch sehr viel verfeinert bis zum Ende der Produktion.
00:30:55: da sind noch kleine Details dazugekommen es sind noch Textänderungen in letzter Minute reingeflattert aber im Prinzip stand der Song schon sehr früh zumindest vor zwei Tausend Fünfzehn.
00:31:11: Also wir haben auf jeden Fall die Songkompositionen waren alle durch in der Struktur im Arrangement, als wir die Schlagzeugaufnahmen angefangen haben und damals existierten halt gesagt diese Demos mit virtuellen Orchesterinstrumenten.
00:31:26: was auch sehr lange gedauert hat war die Noten für den Musiker fortzubereiten so dass es halt lesbar ist das jetzt nicht reingequetscht sind, wo die Notenwerte so klein waren, dass man es ein bisschen lesen konnte.
00:31:41: Und das wusste ich halt für alle Orchester-Instrumente auch vorbereiten.
00:31:44: da habe ich mir auch Hilfe geholt von meinen Kommilitonen beim Notensatz letztendlich weil ich da natürlich keine Experte bin.
00:31:54: Das hat sehr lange gedauert.
00:31:57: Die reine Aufnahmezeit war natürlich auch schwierig in einem Studienbetrieb, wo man halt vielleicht die Räumlichkeiten nur abends zur Verfügung hatte.
00:32:09: Wenn man halt irgendwie sagt ich hab den ganzen Tag Uni.
00:32:12: Vielleicht nehmen wir heute Abend noch mal die Geige auf und dann hofft man das nicht nebenan noch jemand Trompete übt der dann vielleicht auch noch auf dein Mikrofon erscheint.
00:32:22: Das heißt dass war eine Herausforderung.
00:32:24: teilweise haben wir das in Wohnzimmern bei Freunden gemacht was aber wahrscheinlich auch einer der größten Zeit.
00:32:32: Fresser war die Mixphase, denn wir haben vorher noch nie mit so vielen Spuren gearbeitet und auch nicht mit Orchester-Spuren.
00:32:43: Und da kam uns dann zum Glück der gute Roman Beilharz zur Hilfe.
00:32:49: das ist ein Dozent in Kassel also einer meiner Dozenten war das zuständig für Jazzharmonielehre und Audio Technik.
00:33:01: Der Roman hat schon seit Ewigkeit in ein eigenes Tonstudio ist auch selber Komponist und mehr im Klassikbereich unterwegs.
00:33:12: Und als ich bei ihm im Kurs Filmmusik saß, habe ich dann einen Gespräch belauscht mit einem anderen Kommiliton der über ein Programm gesprochen hat die Vienna Mir Das Klagen einfach faszinieren.
00:33:33: Die Vienna Mür ist letztendlich ein virtueller Raum, also wenn man sich ein bisschen mit Audio-Technik mal auseinander gesetzt hat dann weiß man ja vielleicht dass man nach einer Aufnahme so ein bisschen Hall auf die Instrumente drauf macht damit es halt nicht zu trocken klingt als wäre man in einem Schuhkarton.
00:33:52: Die Wiener Mür das Ganze in aufgepumpt Bis zum geht nicht mehr.
00:33:58: Es ist eine dreidimensionale Raumoberfläche, also es tatsächlich auf dem Computerbildschirm.
00:34:04: man sieht ein Konzertsaal und man kann seine einzelnen Audioquellen in unserem Fall die Orchestermusiker auf eine Bühne stellen.
00:34:12: Man kann sie drehen, man kann die Strecken und Stauchen, man können die Mikrofonpositionen verändern Und die mir rechnet dann letztendlich realistisch, wie das in einem Raum dann klingen könnte mit den oder klingen soll.
00:34:26: Mit den Reflektionen der Wände und da haben sich die Leute halt unfassbar für Mühe gemacht, denn hier am Zimmer, ich meine es ist das Wiener Opernhaus, haben sie abgesampelt.
00:34:39: Das war letztlich ein wichtiger Schritt um das Orchester realistischer Klingen zu lassen, denn die Aufnahmen waren oft im Wohnzimmer in kleinen Überräumen.
00:34:50: Und es klang halt einfach natürlich nicht homogenisch, wir haben versucht möglichst wenig Rauminformationen aufzunehmen dass wir nachher mit der Viennermür den Raum drauf bauen können und das hat uns der Roman im Prinzip abgenommen.
00:35:05: er hat alle orchestralen Spuren gemischt und uns geschickt und wir haben unseren Mix dann letztendlich angepasst dem Roman zur Verfügung gestellt.
00:35:18: Er hat dann seinen Orchestermix wieder angepasst, also ich bin auch dann als ich schon wieder in Köln gewohnt habe immer mal wieder nach Kassel gefahren und hab Mix-Sessions mit dem Roman gemacht und ... In dieser Zeit haben wir uns auch sehr angefreundet und sind auch weiterhin in Kontakt.
00:35:33: weil ich seine Meinung als Musiker sehr schätze, als Freund sehr schatze er auch dann einfach sagt was funktioniert und was nicht funktioniert und ebenfalls fällt mir gerade ein klassische Gitarre bei ihm aufgenommen.
00:35:49: Das war auch ein, glaube ich, ein wichtiger Schritt denn meine klassischen Gitarren habe ich mir während meines Studiums bauen lassen und es ist nicht einfach eine klassische gitarre sondern es ist eine klassisch mit sieben Seiten und das wollte ich natürlich auch irgendwie benutzen als ich da das Teil dann hatte.
00:36:09: was hat auch klar okay ich brauche halt auch die Möglichkeit, das in einem vernünftigen Studio aufzunehmen und das war dann auch direkt klar dass ich das beim Roman aufnehmen werde.
00:36:21: Er hat doch einen fantastischen Sound geliefert.
00:36:24: Wir haben sehr viele verschiedene Mix-Sessions hin und her geschoben und das ist der komplizierteste Teil von der ganzen Produktion die verschiedenen Elemente Band und Orchester zusammenzubringen klanglich
00:36:40: Bevor wir jetzt dann fast schon Richtung Ziel gerade abbiegen.
00:36:43: eine letzte Sache das cover artwork.
00:36:47: Was genau stellt das da?
00:36:50: ich hoffe es hat in irgendeiner Form einen Bezug entweder zum Titelsong oder zum gesamten Album
00:36:55: ja sowohl als auch also.
00:36:57: der Songtitel Origins kam nicht unbedingt vom Orchesterstück selber, glaube ich hatte den Songtitl vorher schon.
00:37:09: Ich musste einen kleinen Schlenker machen, wie ich überhaupt dazu gekommen bin diesen Song zu komponieren.
00:37:14: Die Inspiration war nämlich ein Film, nämlich die Höhle der vergessenen Träume von Werner Herzog.
00:37:21: Ein Film über die Chauvet-Höhle in Frankreich wo wir höhlmalereien von vor über vierzigtausend Jahren gefunden haben und der Soundtrack zu dieser Dokumentation war einfach nur faszinierend Vor allem, weil ich den Film auch in drei D gesehen habe.
00:37:38: In einem kleinen alten Kino in Köln mit roten Ledersesseln und diese ganze Atmosphäre war so surreal.
00:37:46: Die hat mich einfach in die Vergangenheit transportiert.
00:37:50: Und das war halt ein großer Initiator für diese Komposition.
00:37:57: Gleichzeitig habe ich in der Zeit viele Dokumentationen geschaut unter anderem von Carl Sagan in die Cosmos-Serie und dann die Neuauflage mit Neil deGrasse heißen.
00:38:09: Und da kamen dann die verschiedenen Ideen zusammen, gerade durch den Soundtrack.
00:38:17: Cosmos wurde glaube ich von Alan's Investi... Ich meine es war Alan's Investment der den Soundtracks zu Cosmos komponiert hat.
00:38:25: Genauso habe ich auch diverse Science Fiction Serien wie Stargate beeinflusst, also nicht nur thematisch sondern auch was den Soundtrack angeht.
00:38:37: Und irgendwie war dieses Bildorchester hat irgendwie gut zu Weltraum gepasst aber auch zu verschiedenen Elementen, Ozean und das habe ich dann irgendwie alles in einen Topf geworfen und es hat sich dann vermischt.
00:38:52: deswegen haben wir Songtitel wie The Shores of the Cosmic Ocean, ist ein Unterkapitel von dem Titletrack Origins.
00:39:01: Wir haben dann angefangen an den Artrekt zu basteln oder ich habe angefangen und wir haben die Erlaubnis bekommen von der NASA Fotos zu benutzen Und so habe ich mich hingesetzt und hab verschiedene Astro-Bilder mir runtergeladen.
00:39:21: aber wir haben auch einen Fotografen.
00:39:23: Wir haben dem ein paar Bilder abgekauft und das Cover ist das Resultat aus verschiedenen Galaxie Bildern oder interstellaren Nebeln.
00:39:34: Und wenn ich mich nicht richtig, wenn Ich mich nicht täusche glaube ich den Player an.
00:39:38: Ich weiß es nicht mehr genau.
00:39:39: Es ist halt schon eine Weile her dass sich das Das Artwerk war fertig als wir glaube ich mit den Gitarrenaufnahmen angefangen haben.
00:39:46: aber es ist letztendlich eine große Kombination von verschiedenen Inspirationen die dann in diesem kosmischen Ursprung zusammengekommen sind.
00:39:56: Also der Name Origins beschreibt nicht nur die Ursprünge vielleicht vom Kosmos, was im Song Starborn besprochen wird aber genauso den Ursprungs von uns, der Menschheit oder von uns wie wir entstanden sind.
00:40:12: und da könnte ich halt stundenlang drüber abnerden die verschiedenen Moleküle in den, die in unseren Körper sind halt im Großen.
00:40:21: In Sternexlusionen entstanden sind.
00:40:25: und das Ganze überträgt sich dann wieder in die Ursprünge der Kultur wo wir wieder bei der Höhle der vergösslichen Träume sind.
00:40:34: Und die ersten Chapters from Song Origins beschäftigen sich sehr viel mit unseren Ursprüngen, Ursprungen der Menschheit, Wiege der Menschheid.
00:40:45: Deswegen haben wir auch da percussive Elemente afrikanische Trommeln und so weiter benutzt.
00:40:52: Also es ist halt irgendwie... Es ist kein richtiges Konzeptalbum mit einer Story aber die Songs, die schwingen irgendwie auf eine ähnlichen Frequenz Ruins of Time, Starborn Quantum.
00:41:03: Irgendwie passt das irgendwie dann doch zusammen.
00:41:06: unter diesem großen Origins Mantel kann man das glaube ich alles ganz gut zusammenfassen.
00:41:13: Du hast jetzt so schön gesagt, du könntest noch stundenlang abnörden!
00:41:16: Ich könnte dir ja ohne Probleme auch noch stundlang tatsächlich zuhören aber unsere Zeit ist leider ein bisschen begrenzt heute.
00:41:22: Habt ihr auch ein paar technische Issus zu beginnen?
00:41:25: Issus klingt auch geil, Technik-Isschuss!
00:41:29: Darum biegen wir langsam mal auf die Zielgrade ein.
00:41:32: und nachdem wir jetzt viel über Musik gesprochen haben.
00:41:35: Über eure Musik ist jetzt der Zeitpunkt gekommen wo wir die Podcast-Playlist natürlich füttern möchten.
00:41:41: Darum machen wir das heute mal ein bisschen anders als sonst.
00:41:44: wenn du den Hörer an da draußen einen Song eures Debuts Albums Parasite empfehlen müsstest oder dürfte es, müsste man ja eigentlich sagen.
00:41:53: Welch Song würdest du dann nennen um zu sagen Leute?
00:41:55: So klingt das Album so klang die Band vor mittlerweile fünfzehn Jahren.
00:42:00: Ich würde den letzten Song vom Album Bellen Burning Eden.
00:42:05: Das ist nämlich ein Song der viele Elemente beinhaltet, die vielleicht nicht in der Anfangsphase von Hadean existiert haben wo noch jeder Songwriter sein Zipchen gekocht hat sondern als wir schon als Band zusammen gefunden hatten und jeder seine Einflüsse dazu gebracht hat.
00:42:25: Es ist auch ein langer Song, deswegen glaube ich auch einen guter Übergang von der Vergangenheit in die Zukunft.
00:42:33: Das ist wahrscheinlich einer der besten Anknüpfungspunkte zu unserem heutigen Style!
00:42:38: Dann von eurem neuen Album Origins Picke ich jetzt mal ein Song raus und zwar ist es der Opener Ruins of Time.
00:42:45: Was kannst du uns dazu noch erzählen, was du vielleicht noch nicht in deinen bisherigen Ausführungen gemacht hast?
00:42:53: Oh Gott!
00:42:56: Ruins Of Time ist auf jeden Fall ein Song, der vielleicht mehr Science-Fiction Elemente im Text hat als die anderen Songs Und Ich glaube das ist auch ein Song sehr früh schon komponiert wurde.
00:43:14: Also es ist halt ein Song der schon im alten Lineup in irgendeiner Demo-Version existierte, also vielleicht das ist halt irgendwie keine Ahnung ob's Zufall ist.
00:43:27: aber wenn ich Burning Eden sage und du sagst Ruins of Time dann ist das glaube ich genau wie das letzte das erste Album aufhört und geht es halt in den aktuellen Sound.
00:43:38: Das ist irgendwie sehr Sehr poetisch, das passt doch irgendwie.
00:43:42: Passt zu Hädchen!
00:43:44: Und dann hast du noch eine Wahl vom Album, vom neuen Album aus.
00:43:48: Sag jetzt bitte nicht den Titelsongen und dann erschlagen mich die Hörer der Playlist wenn wir ein ein dreißig Minutes Song reinbacken.
00:43:53: also ich find's gut.
00:43:55: Ich würde mich natürlich super freuen wenn Leute diesen Song hören weil es steckt in ganzem Menge Arbeit und Herzblut drin.
00:44:02: aber was vielleicht eher untypisch ist für ne Metal Band Wir haben keine typische Ballade auf dem Album, aber wir haben einen Acoustic Track und zwar through Amber Ice zu dem auch in ein paar Minuten noch ein Video erscheinen wird.
00:44:19: Und das ist vielleicht eine sehr ungewöhnliche Song für den Metal Band.
00:44:22: Ein sehr persönlicher Song.
00:44:28: Ich weiß nicht ob ich viel darüber erzählen soll bevor das Video rauskommt.
00:44:33: wenn du möchtest kann ich es natürlich tun.
00:44:34: Es ist ein schöner Song, Kontrastsong.
00:44:39: Wir müssen den Spannungsbogen hochhalten.
00:44:41: also sagen wir in ein paar Monaten könnt ihr dann sehen was gemeint war und ich verstehe da einen Wunsch.
00:44:48: ich würde auch jedem Menschen empfehlen der in diese Songs dann reingehört hat auch wirklich sich mal Origins anzuhören.
00:44:55: Ich kann nur für mich sprechen.
00:44:56: ich habe nicht bemerkt dass er fast dreißig Minuten geht als ich ihn gehört hab und das glaube ich das schönste Kompliment was man einem Komponisten machen kann wenn ein langer Song sich auf jeden fall nicht so anfühlt.
00:45:09: Das ist fantastisch, ja vielen dank für dein Feedback!
00:45:12: Es bedeutet mir sehr viel Dankeschön.
00:45:15: und jetzt auf der zielgraden sind wir angekommen.
00:45:18: Jetzt möchten wir von dir weitergehende Songempfehlungen In die Richtung jetzt aber nicht Musik von dir, sondern Musik, die dich vielleicht inspiriert hat.
00:45:28: Die dich geprägt hat oder auch Musik, wie du vielleicht ganz aktuell erst gehört hast und gedacht hast.
00:45:33: meine Güte das ist ja mal so richtig geil.
00:45:36: ich weiß in unserem fast identischen Alter werden diese Momente rarer wo man noch so denkt Mensch das hat mich ja nochmal so richtig geflasht.
00:45:42: darum gerne mal ganz vorne anfangen irgendwas Was dich schon immer begleitet hat, was ein wichtiger Song für dich in deiner Kindheit jugend oder vielleicht auch einfach in Deiner Metal Prägungsphase war.
00:45:55: Was könntest du dann nennen und wir kann mal nichts falsch machen?
00:45:58: Oder alles?
00:45:59: also der Grund warum ich überhaupt Musiker geworden bin ist Metallica one das Musikvideo Das war.
00:46:07: das war Einfach.
00:46:08: ja dass war das.
00:46:10: die Flamme ist halt einfach sofort entzündet gewesen.
00:46:14: Ich bin zu meinen Eltern gegangen und habe gesagt, ich kann nicht Gitarrenunterricht haben.
00:46:18: Ich wollte Gitarist sein!
00:46:19: Ich wollte James Hetfield sein!
00:46:24: Und das war doch meine musikalische Schule für eine sehr lange Zeit.
00:46:33: Das heißt Metallica ist ein sehr großer Teil von meinem Leben auch... Ich hab' ein paar Jahre in einem Metallica-Tribute Band gespielt.
00:46:43: Ja, das als wie es angefangen hat.
00:46:47: was mich glaube ich in alle anderen Bereiche geführt hat war die Band Pain of Salvation.
00:46:54: Oh endlich!
00:46:57: Ich habe noch nie jemanden getroffen mit dem man über Pain Of Salvation reden kann.
00:47:04: Wir müssen vielleicht noch einen weiteren Podcast Termin machen und Ich bin nur so welchen zu reden.
00:47:11: Eine Band, die ich schon überall gesehen hat in Deutschland und in Holland... ...in Brasilien.
00:47:17: an meinem dreißigsten Geburtstag in Rio de Janeiro habe ich die gesehen.
00:47:21: Beste Konzert meines Lebens!
00:47:24: Das heißt das war vor dreizehn Jahren?
00:47:26: Welche Tour war das dann?
00:47:30: Das war... Gott, war das noch Road Salt?
00:47:34: Wahrscheinlich
00:47:35: ne?
00:47:35: Oh, ich bin so neidisch.
00:47:37: Ja es war auf jeden Fall fantastisch.
00:47:40: Publikum in Brasilien ist ja noch mal ein bisschen anders als ihr.
00:47:44: Deswegen?
00:47:45: Ja, ich hing irgendwie mit irgendwelchen Leuten arm in Arm und hab alles mitgesungen und keine Ahnung wer die Leute waren.
00:47:51: Es war ja ein Traum auf jeden Fall.
00:47:54: Aber was mich einen Musiker der mich sehr geprägt hat nicht wie er spielt sondern was er spielt es Jaman Du Costa brasilianischer Gitarist der auch letztendlich Inspiration war mir eine siebenseitige klassische Gitarre anzuschaffen, weil siebenseitige Klassisch getan ist das Standard in dieser brasilianischen Musikrichtung im Schodo.
00:48:19: Im Samba wird... Das ist quasi ein Standardinstrument und als klassisch gelernter Gitarist war es halt auch so.
00:48:25: ne neue Welt für mich gerade weil ich Deutschland aufgewachsen bin Musikwelt einzutauchen, in die brasilianische Musik einzutauchen.
00:48:35: Die Kultur hat mich definitiv ziemlich verändert als Musiker und glaube ich so wie ich auch generell glaube ich bin als Mensch habe mich das noch mal geändert, verändert.
00:48:50: Das heißt du empfiehlst uns also diesen Gitaristen und Pain of Salvation und kannst du noch konkretern Songs benennen von jedem jeweils einen?
00:48:59: Oder ist das bei Pain of Salvation einfach unwirklich?
00:49:01: Es ist fast unmöglich.
00:49:03: Aber weil ... The Perfect Element mein erstes Pain Of Salvation-Album war, sag ich mal nicht The Perfect Album, aber auch sondern In the Flash.
00:49:17: Das ist der zweite, ne?
00:49:19: Der acht Minuten Song!
00:49:21: Eines der emotionalsten Autopassagen mit dem Piano und dem Gitarrensolo und seiner feinen was der Feuer abgeliefert hat.
00:49:33: Ja, gildende ist auf jeden Fall einen an meiner größten musikalischen Vorbilder – musikalisch, textlich und als Sänger, als Musiker allgemein also in the flesh von Pain and Salvation.
00:49:47: Von Yamando Costa würde ich sagen Samba Pro Rafa
00:49:52: Alles klar geht natürlich in eine völlig andere Richtung, aber wir haben ja nicht gesagt dass es nur metal sein darf.
00:49:58: Insofern alles wunderbar
00:50:01: erschrettet auf dem instrument.
00:50:04: Ich bin gespannt.
00:50:08: Ja ist ein gutes stichwort.
00:50:09: Wir sollten dringend mal einen talk über pain of salvation machen Über keine ahnung.
00:50:13: jedes album mindestens drei stunden sich unterhalten was ist da Allein musikalisch zu entdecken gibt, ich glaube da kannst du ja als Gitarist noch mal viel mehr... ...zu beitragen.
00:50:23: Als ich so als in Anführungsstrichen nur Konsument der... In Anführungstrichen auch wieder nur Emotionen dadurch in sich spürt.
00:50:30: aber wenn man dann vielleicht weiß was da gespielt wird weil ich glaub manchmal ist bei Pain of Salvation das was gespielt werden gar nicht so imposant sondern eher wie man das hinterher übereinander arrangiert glaube ich oder?
00:50:44: Ich muss sagen hab nie viel von Penetration gespielt.
00:50:48: Penestration ist eine Band, die ich halt genieße.
00:50:51: Ich höre manchmal musikalisch hin ... Ich versteh eier!
00:50:55: Das ist ein Sie-Machletakt, whatever.
00:50:57: Aber das fällt mir meistens erst später auf.
00:50:59: Wenn ich halt merke, warum klingt das so emotional?
00:51:02: Warum klingt es so gebrochen und fließend?
00:51:06: Und dann aber normalerweise ist Penestation für mich ... Ich mag einfach die Kompositionen.
00:51:11: Ich mag seine Stimme sein vor allem seine Sein Timing als Sänger ist irgendwie beeindruckend.
00:51:20: Er singt die richtigen Töne an der richtigen Stelle und deswegen ... Painless Ration hab ich eher nachgesungen, da gibt's auch ein Cover auf meinen Socials.
00:51:35: Road Soul, der Titelsong.
00:51:37: Oh!
00:51:37: Den habe ich vor Jahren mal in meiner Zwischenprüfung Musik gesungen.
00:51:43: Zwischen ganzen klassischen Musikern habe ich einfach so eine poppige Nummer mal rausgehauen mit einem Jazz-Pianisten, der das auch komplett anders interpretiert hat.
00:51:54: Und dann hab' ich gedacht so hey!
00:51:55: Ich hab das eh mal notiert, ich spiel das mal ein und mach mir einen Vocal Cover.
00:52:00: also da gibt's auch ja Penis Del Vechten großartige Band.
00:52:04: Ich hab auch noch eine ganze Menge Kumpels, die halt genauso auf Penis Revolution erfahren.
00:52:08: Übrigens auch die Sopranistin, die uns den Chor in Essen organisiert hat.
00:52:12: Die ist mit mir schon zu diversen Penis-Revation-Konzerten gefahren.
00:52:16: Großartig!
00:52:17: Du hast mich eben absolut glücklich gemacht, endlich jemanden getroffen zu haben der mich versteht.
00:52:23: Ja ich hatte fast meinen Penis Revation-Produkt angehabt aber der war eben noch im Schrank und ich hab gedacht, ich muss Hadea repräsentieren...
00:52:31: Ja, man sieht das Video ja hinterher nicht.
00:52:32: Wir nehmen ja nur die Tonspur aber...
00:52:34: Aber du hättest es dir vielleicht gefreut.
00:52:36: Ja natürlich!
00:52:38: Und meine Mütze habe ich leider verloren.
00:52:42: Aber da muss hier gleich noch was zeigen.
00:52:50: Dieses Instrument ist Daniels Gitarre.
00:52:55: Wow
00:52:56: Das ist Daniel's Signature-Gitarre hat limitierte Auflage gemacht, davon gibt's nur fünf auf der Welt.
00:53:06: Die wurden auch Bestellung gebaut und das ist die Nummer eins.
00:53:10: Und ein Siebenseiter?
00:53:11: Und siebenseiten!
00:53:12: Meine erste Sieben-Seite.
00:53:14: Das war der erste Spinner, der sich eine Pläne zu welchen Gitarre gerohlt hat bei Mayone sofort bestellt.
00:53:22: Nummer eins, Null hat der Daniel selber.
00:53:25: Es sei ihm gegönnt.
00:53:27: Seinem Gigönt, ja.
00:53:28: Hat er gut gemacht.
00:53:30: Ja, damit sind wir tatsächlich am Ende für heute angekommen.
00:53:34: Der Podcast-Gast darf die Hörer dann in den Tag,
00:53:38: die
00:53:38: Nacht oder wann auch immer sie meinen Metal Markus, Metal Podcast zu hören verabschieden gerne mit weisen Worten.
00:53:45: du kannst aber auch einfach nur eine Werbeeinlage für euer Album machen.
00:53:48: Aber nach Pain of Salvation und Co.
00:53:51: erwarte ich jetzt natürlich sehr tiefgehende emotionale und tiefdurchdachte Worte deinerseits.
00:53:57: Ich hatte sehr viel Spaß und auch... Es hat mir sehr viel Freude gemacht, dir wirklich zuzuhören.
00:54:03: Man merkt dass du für das was du tust wirklich absolut brennst!
00:54:08: Ja erst mal vielen vielen Dank für die Möglichkeit um die Band zu präsentieren Und für deine fantastischen Fragen.
00:54:17: es hat mir auch unglaublich viel Spaß gemacht.
00:54:19: und ja ich glaube wenn man für etwas brennt dann da kann man gar nicht anders als irgendwie zu strahlen und sich halt auch zu freuen, sich mitzuteilen.
00:54:31: Und dann das ist das wo Raubes letztendlich ankommt.
00:54:35: und im Musikbusiness es manchmal nicht so.
00:54:40: Es geht manchmal einfach nur um Arbeit, es geht manchmal nur darum Dinge zu organisieren.
00:54:44: Deswegen sind solche Möglichkeiten glaube ich immer Energiefutter.
00:54:51: deswegen nochmal vielen vielen Dank für die Chance hier meine Musik zu präsentieren, unsere Musik zu Präsentier'n.
00:54:59: Und nach Penalty Salvation ist natürlich die Messlatte für philosophische Autros sehr hoch!
00:55:07: Ich möchte mich eigentlich auch nur bei jedem bedanken der uns unterstützt hat, jedem Musiker, der auf dem Album gespielt hat, die Freunde, die Feedback gegeben haben zu den Kompositionen, zu den Texten und zu den Mixen.
00:55:25: meinen Freunden und meiner Familie bedanken, die meine seltsamen Musiker-Eigenschaften irgendwie immer aushalten müssen.
00:55:36: Vielen Dank!
00:55:37: Das sind doch sehr schöne Worte.
00:55:39: Ja danke schön und ciao!
00:55:41: Ja auf Wiedersehen macht's gut.
00:55:52: Wir haben leider nur noch eine Minute unter einer Minute mittlerweile.
00:55:57: Und dann ja wir sollten dringend mal gucken ob wir da nicht noch was aus dem Hut ziehen
00:56:02: würde mich sehr freuen.
00:56:03: Das ist mir mega.
00:56:05: Ein bisschen hart abnurden über Daniel Gildende?
00:56:08: Immer, immer!
00:56:10: Alles klar, dann einen schönen Restabend bis dann.
00:56:13: Bis bald,
00:56:14: tschau-tschau.
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